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Am Samstag (11.5.2013) fand der 3. Lauf des Mitteldeutschland Cups statt, diesmal in der ältesten Stadt Thüringens: Arnstadt.

Zum Leidwesen von Sportlern, Eltern und Trainern musste schon vor 5 Uhr der Bus geladen werden. Nicht lange waren wir auf der Autobahn unterwegs als es hinten ruhiger wurde. Noch etwas später schliefen alle: auf ihren Knien oder aneinander gekuschelt.

Kurz nach 8 Uhr fanden wir uns in Arnstadt ein. Die Sportler fuhren die Strecke ab, informierten sich über den Ort des Technikwettkampfes und plauschten mit Sportlern anderer Vereine. Start und Ziel waren zuschauerfreundlich auf dem historischen Marktplatz eingerichtet. Das Wetter bot von Wolken und Sonne bis Regen viele Nuancen und Zwischenstufen, während der Siegerehrungen wurde es sogar sommerlich warm. Bei grandioser Stimmung, auch durch Anwesenheit vieler Arnstädter, starteten 11 Mountys im Nachbarland.

Im U19-Rennen lief es diesmal nicht so gut für Edgar Schurig. Es kann einem eben nicht jede Strecke liegen. Er kam als Fünfter, aber mit deutlichem Abstand zur Spitze, ins Ziel. In Sebnitz sieht das sicher wieder anders aus. Dafür war das Elite/U23-Rennen, in dem Felix Legler am Start war, für unseren Vereinssportler zufriedenstellend. Felix hatte es mit starken Konkurrenten zu tun und konnte sich am Ende über einen 10. Platz freuen – mit dem nachträglichen Wissen, dass hinter ihm 10 Fahrer eine oder mehr  Runden kassierten und keine Gefahr mehr darstellten.

Für die jungen Sportler ging der Wettkampf mit einem echt schwierigen Palettenparcour los. Selbst Lennart Wuchold und Robert Trojahn, die echt sicher in der Technik sind, holten nur wenige Punkte. Bei beiden schlug aber auch die Defekthexe zu: Roberts Vorderradbremse versagte und Lennys Schnellspanner ging auf und ließ das Hinterrad selbstständig werden.

In der U15 erkämpfte sich Lenny einen 11. Platz und war dicht gefolgt von Lukas Ilte auf Platz 13. Maggie Vatter trudelte - enttäuscht vom Rennverlauf - als 21. ein.

Robert musste als Strafe für den ungünstig verlaufenen Technikwettkampf aus dem hinteren Mittelfeld starten und Timm stellte sich kaum in die letzte Startreihe, als auch schon der Pfiff erfolgte und das Feld lospreschte. Bis zum Rennen der U13 war das Wetter auf unserer Seite, doch mit deren Start fing es zu Gießen an. Die Startklasse hatte mit erhöhter Schwierigkeit durch nasses Kopfsteinpflaster und plötzlichem Zuschauerschwund zu kämpfen.  Die Vereins- und Stützpunkttrainer stellten sich bei der Zeitmessung unter und konnten sehen, wie Robert nach der ersten Runde schon als Dritter die Durchfahrt passierte. Eine Runde später war er schon Erster und demzufolge musste das „Trainerkollektiv“ den gemütlichen Unterstellplatz verlassen, um ein ordentliches Zielfoto machen zu können. Trainer Wagner gratulierte als Zweiter und musste sich als Antwort auf die Frage, wie es käme, dass es doch so gut gelaufen wäre, folgende Antwort anhören: „Ich dachte, die fahren schneller!“

Robert nach der Zieldurchfahrt.

 

Timm Seefing freute sich, dass er noch einige überholen konnte und als 19. Im Ziel ankam. Seine erste Frage war natürlich, wie es bei Robert gelaufen sei. Roberts Sieg fanden die geschafften und müden Vereinskammeraden nicht mehr so toll, als sich wegen der Siegerehrung die Rückfahrt um knapp 3 Stunden verzögerte. Mit Eis und Spielen beim Freizeitstand (wo alle noch eine Trinkflasche gewannen) ließ sich die Zeit gut rumbringen, bis endlich der Sprecher mit Wortgewandtheit alle in seinen Bann zog und die Siegerehrung begann.   Anton und Robert standen jeweils in der Mitte des Treppchens – der Erfolg von Bautzen wurde von beiden wiederholt. Wir freuen uns noch auf weitere so tolle Siege, die beiden Rennen waren ein Genuss – unabhängig vom Wetter.

                             

Auf dem Heimweg entwickelten die jungen Sportler nochmal ungeahnte Kräfte. Die Fahrt war nicht so angenehm wie die Anreise am Morgen. 20 Uhr wurden die letzten Sportler ausgeladen und der Wettkampftag konnte als erledigt gelten.

Für Anton Albrecht und Felix Legler sollte es am Sonntag nochmal im Marathon scharf zur Sache gehen. Sie bewiesen ihr Können auf der 22-km-Strecke und kamen als 5. und 6. ins Ziel.  Sie hatten nicht damit gerechnet, dass die vor ihnen Fahrenden auch auf die Zielgerade abbiegen, denn bei denen war wohl ursprünglich eine andere Streckenlänge geplant. Doch auch unsere beiden Mountys wollten wegen dem ungünstigen Wetter ungern noch weiter fahren.  Damit war Anton 1. Jugendfahrer und Felix 3. bei den Herren – leider gab es nur keine getrennte Wertung der Altersklassen!  Für uns zählen aber die Fakten – die Leistung war spitzenmäßig!!!!

              

 

[A. Becker] 

 

 

veroeffentlicht von:  frankrosch
 
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