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24.04.2018, 02:40 Uhr | Hallo Gast! Melde Dich an oder registrier Dich hier!

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Nach der verkorkst begonnenen Weltcup-Saison war der Zinnwalder Michael Rösch in den IBU-Cup zurückgeschickt worden, dort sollte er sich mit neuen Erfolgen eine Chance für die deutsche Olympia-Mannschaft erlaufen. Nach einem 49. 10michae_roesch1Platz im gestrigen Sprint und einem 37. Rang in der Verfolgung, bei zugegebenermaßen schwierigen äußeren Bedingungen, ist an eine Rückkehr in die Weltcup- oder gar Olympia-Mannschaft nicht zu denken.

"Es ist schon sehr bitter für mich. Nach 4 wunderbaren Jahren kann ich dieses Jahr wohl einfach nur abhaken. Auch wenn es privat grad nicht ganz glatt läuft und ich die Seuche am Fuß habe, so möchte ich jetzt doch gern nach vorn schauen und zusehen, dass mein gutes Training wieder Erfolge bringt. Ich bin ja noch jung und 2014 ist wieder Olympia. Klar, war hier das Wetter nicht optimal, aber das ist keine Entschuldigung. Wenn der Körper bis zum Hals im Wasser steckt, darf man den Kopf nicht hängen lassen und das will ich versuchen."

Franz Bernreiter, der verantwortliche Trainer bestätigte uns, dass Micha zunächst im IBU-Cup verbleiben und bereits nächste Woche im tschechischen Nove Mesto an den Start gehen wird.

10sektdusche_pumpFür Michas Vereinskollegen Carsten Pump hingegen fand heute sein allerletzter Biathlon-Wettkampf statt. Im heimischen Zinnwalder Hofmannsloch feierten ihn die Zuschauer auf seinen letzten Metern und die Mannschaftskameraden, allen voran Toni Lang, empfingen ihn im Ziel mit einer Sektdusche.

Toni Lang ergriff auch bei der Siegerpräsentation gleich das Wort und dankte Carsten für die lange Zeit, die die beiden im selben Zimmer verbracht hatten. Als Toni neu zum Biathlon gewechselt war, war es an Carsten, ihm über die Anfangszeit mit Rat und Tat hinwegzuhelfen. Und so wünschte der Bayer dem Sachsen auch im Namen aller Team-Kollegen für die Zukunft alles Gute und viel Glück.

10c_pump1Pumpi selbst dazu: "Danke an Toni, vor allem für den Sektempfang, der hat echt gut geschmeckt! Ich werde dem Sport sicher nie ganz Ade sagen, nur mit Biathlon ist nun Schluß. Ich habe vor, an Volksläufen im Lang- oder im Crosslauf zu starten und mich nun vor allem beruflich neu orientieren. Im Herbst beginne ich bei meinem Arbeitgeber, dem Zoll, mit einem Studium. Ich denke gern an meine aktive Zeit zurück, es gab viele schöne Momente, einige weniger schöne. Hervorhebenswert für mich persönlich ist mein dritter Platz im Weltcup-Sprint von Kontiolahti vor zwei Jahren."

Karriereende, Olympiapause - schwierige Bedingungen derzeit für die Altenberger Biathleten, doch schaut man nach Oberhof so sieht es doch für Tina Bachmann optimal aus und vielleicht hat sie die Chance, in die Olympia-Mannschaft zu kommen, ihr 13. Platz im heutigen Massenstart dürfte sie einen großen Schritt nach vorn gebracht haben.


Quelle: www.biathlon-online.de

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